Viagra für die Schweiz – „Hopp Schwiiz!“

Beim Sex ist es wie mit dem Fußball. Trotz einwandfrei harmonierender Mannschaft und bestem Training kann es – warum auch immer irgendwann passieren, dass eben nichts mehr passiert. Nur weil die Schweizer-Nati noch nie in einem Halbfinale einer Weltmeisterschaft stand, heißt es nicht, dass auf sämtliche Zweikämpfe verzichtet werden muss. Während Doping in sämtlichen Arenen der neutralen Alpenrepublik nicht nur verboten ist, sondern auch vom Publikum äußerst geringschätzig wahrgenommen wird, erfreuen sich die kleinen blauen Helferchen in den eidgenössischen Schlafzimmern immer größerer Beliebtheit. Die Rede ist von – es wurde sicherlich schon vermutet – Viagra.

Frust trotz Lust? Das muss nicht sein ...

Das hässliche Wort „Impotenz“ soll hier so wenig wie möglich fallen, allerdings ist es zu Definitionsgründen verschiedener Orts nur schwer zu umschiffen. Impotenz ist nicht gleich Impotenz. Viele Leute, und da sind die Schweizer keine Ausnahme – stempeln einen „Hänger“ mit Impotenz ab. „Da kann Mann halt nichts machen, wenn du nimma auf´n Berg kommst, musst halt drunten bleiben.“ Weit gefehlt, denn die Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen bzw. zu halten muss nicht das Ende der Kletterpartie bedeuten. Auch hier lohnt sich die Parallele zum Breitensport: Höhenangst ist der Killer des Versuches. Wer Angst vor einer Blamage im Bett hat, wird es nicht mehr versuchen. Das - liebe Eidgenossen - ist der erste Schritt, die Impotenz aufzugliedern. Wer nicht will, kann auch mit Viagra nichts anfangen, denn Viagra ist kein „Scharfmacher“ - Entschuldigung für den saloppen Ausdruck, sondern ein Potenzmittel. Das bedeutet, Viagra hilft dem Manne auch in dünner Luft, sofern der Gipfeldrang vorhanden ist. Wer lieber seine Penntütli am Basiscamp aufschlägt, dem nützt weder Viagra noch Cialis oder Levitra und wie sie alle heißen.

Wie funktioniert Viagra?

Viagra setzt dort an, wo die Luft ausgeht! Viagra hilft nicht dabei, eine Erektion zu bekommen, sondern dass sie bestehen bleibt. Dieser Absatz beschreibt die chemische Reaktion, wem dies zu mühselig ist, bitte einfach ein paar Zeilen runterscrollen. Der Wirkstoff von Viagra ist – wie gemeinhin bekannt – Sildenafil, eine gefäßerweiternde Substanz. Genauer gesagt, gehört Sildenafil zu der Gruppe der PDE-5-Hemmer. Die Abkürzung PDE-5 steht für die cGMP-spezifische Phosphodiesterase vom Typ 5. Wer in der Schule im Chemieunterricht aufgepasst hat, weiß, dass es sich bei Begriffen, die mit „-ase“ enden, um Enzyme handelt, die etwas auflösen. PDE-5 löst die cGMP (cyclischen Guanosinmonophosphate) auf, die dafür verantwortlich sind, dass sich die Schwellkörper am Penisschaft füllen, wodurch die Bluteinfuhr und somit die Erektion verhindert wird. Die Erektion ist praktisch wie eine Feder, die ohne Zutun in den entspannten Zustand wechselt.


So, das Ganze noch mal ohne Chemie: Um nach einer (mentalen) Stimulierung eine Erektion zu bekommen, muss eine Schranke zwischen Rumpf und Penis geöffnet werden, damit Blut einfließen kann. Diese Schranke ist ein ringförmiger Muskel, ein Schwellkörper. Die mentale Erregung sorgt dafür, dass Botenstoffe ausgesandt werden, die diesen Schwellkörper entleeren, wodurch Blut in das Glied einfließen kann und es eregiert. Diese Botenstoffe werden mit dem Blutkreislauf ständig ausgeschwemmt, damit die Erektion bei Gefahr (aus unserer prähistorischen Vergangenheit) oder nach erfolgreich abgeschlossenem Geschlechtsakt (nach einem Orgasmus) abklingen kann. Da die menschliche Libido im Gegensatz zu manchen Nutztieren nicht in ein paar Sekunden abgeschlossen sein soll, muss dieser Botenstoff ständig nachgeliefert werden. Ist das nicht möglich, muss versucht werden, den Abbau bzw. die Ausschwemmung zu verhindern und genau das mach Sildenafil, der Wirkstoff von Vigra.

Worüber wird auf den nächsten Seiten berichtet?

Wer schon bis hierhin gelesen hat, hat offenbar fundiertes Interesse an der Thematik. Nach diesem kurzen Überblick wird auf den nächsten Seiten tiefer ins Detail vorgedrungen.

 Rezeptfreies Viagra in der Schweiz,
 Nebenwirkungen von Viagra,
 Alternativen zu Viagra oder
 Wie und wo Viagra in der Schweiz bestellt werden kann.

Dabei wird weniger Wert auf die Präsentation des Produktes Viagra gelegt, wie auf eine faire und umfassende Beratung zu den einzelnen Fragestellungen – unter anderem durch die Nutzung der Informationen der schweizer Arzeneimittelbehörde Swissmedic.